Schließe die Lücke

Wenn der Schriftzug im Anstieg eines Zwift-Rennens aufpoppt, geht es ums Überleben, denn einmal abgehängt bedeutet in der Regel endgültig abgehängt. Die leidliche Erfahrung musste ich heute beim Zwift Classics-Race auf 3 Runden des Richmond UCI Reverse Kurses wieder einmal machen. Das Besondere an dem Rennen: Es wurde von der WTRL-Organisation veranstaltet und die verwendet einen eigenen Algorithmus, der möglichst gleich starke Fahrer/innen in ein Rennen platziert. D.h. die 68 Starter heute haben in früheren Rennen annähernd gleiche Leistungen erbracht. Ein interessanter Ansatz, der mir aber offensichtlich nicht entgegenkommt, denn mit den kurzzeitigen Spitzenleistungen vieler meiner Konkurrenten kann ich nicht mithalten. Deshalb poppte der „Schließe die Lücke“ Hinweis an jedem Anstieg auf und ich hatte größte Mühe, wenigstens den Anschluss an einer Verfolgergruppe zu halten. Am Ende waren 7 Mann eine gute halbe Minute vorne weg und im Sprint der 18 Verfolger blieb mir nur Platz 11 = 18ter Gesamt. Ein Gutes hat der „Schließe die Lücke“ Hinweis aber: Man fährt eine sonst kaum realisierbare Ausbelastung. Wer’s braucht.

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