Dauertest CUBE Litening C:68 Race 2020 – 2.611 km – 25.584 hm

Nach 1.309 km und 12.878 hm war es so weit: Die SRAM AXS App meldete einen niedrigen Akkustand des Schaltwerks, seltsamerweise erst eine Restlaufzeit von 1-3 Monaten und dann von 6-15 Stunden. Da die LED am Schaltwerk auch rot leuchtete, ging ich kein Risiko ein und hab den Akku vor der nächsten Ausfahrt geladen. Dauerte nur eine gute Stunde. Ein Blick in die Schaltvorgängestatistik der App ergab 7.416 Schaltvorgänge bis dahin. Damit ist die Akkulaufzeit zwar deutlich geringer als bei der Shimano Di2, aber die Ladezeit ist auch erheblich kürzer und vor allem kann man den kleinen Akku einfach ausclippen und in dem kompakten Ladegerät separat überall laden, während man bei der Di2 das ganze Rad mit dem 2m langen Ladekabel an eine (USB)-Steckdose stellen muss. Für den Akku am Umwerfer meldete die SRAM App nach 1.972 km und 19.463 hm sowie 319 Schaltvorgängen eine Restlaufzeit von 1-3 Monaten und die LED am Umwerfer leuchtete rot. Deshalb auch hier kein Risiko und aufgeladen.
Fun-Fact: Da die Akkus identisch sind, verbraucht ein Kettenblattwechsel vorne also über 20-mal mehr Akkuleistung als ein Ritzelwechsel hinten.

Den serienmäßigen CUBE Nuance SL Sattel (185g) habe ich nun doch gegen meinen Lieblingsattel TUNE Speedneedle (92g) getauscht. Der ist schmaler, leichter und ich sitze einfach besser darauf.

Für den serienmäßigen Garmin Lenkerhalter gab es einen Rückruf. Das Ersatzmodell (auf dem Bild oben) hat ein metallisches Inlay, vermutlich für bessere Stabilität. Ich habe aber derzeit eh den CloseTheGap HideMyBell raceday fi Halter mit integrierter Klingel und GoPro-Halterung montiert.


Cube hat das Rad für das Modelljahr 2021 mit einer dezenten Farbänderung und ansonsten technisch unverändert im Programm, aber Dank Mehrwertsteuersenkung aktuell für 4.386,- EUR Listenpreis. Ein vergleichsweise absolut fairer Preis, nur die serienmäßigen TT-Reifen mit dem bescheidenem Pannenschutz würde ich beim Händler abverhandeln.

Fun-Fact: Mehrere Team-Kollegen und Mitfahrer haben glaubhaft bekundet, dass das Rad farblich „in Echt“ besser aussieht, als auf der Webseite. Liegt natürlich in erster Linie an dem Fahrer. 😉

17 Gedanken zu „Dauertest CUBE Litening C:68 Race 2020 – 2.611 km – 25.584 hm“

      1. Bist du mal ein 58er gefahren? Ich bin 1,81 und 88cm Schrittlänge und könnte ein neues 58er zu einem fantastischen Preis bekommen. Cube selber gibt den Zwischenraum erst ab 1,82 und 88cm an. Ich hoffe das mich das Schnäppchen nicht verleitet ein zu großes Bike zu kaufen. 🙈

  1. Hi Sebastian,

    ich bin 184cm mit 89er Schrittlänge, würdest du mir da 58 empfehlen?
    Schwanke stark zwischen 56 und 58. Händler sagt auch: Geht beides…
    Ich bin auch öfter mal auf bergigen Strecken unterwegs.

    Danke für deine Einschätzung.

    Grüße
    Julian

    1. Da kann ich aus der Ferne keine Empfehlung aussprechen. Falls möglich setzt Dich auf Räder in beiden Größen und entscheide selber, welche Größe Dir besser zusagt.

  2. Hallo Seb,

    ich bin auf der Suche nach nem neuen Renner auch auf das Liteinng gestoßen. Allerdings verwirrt mich die angegebene Überstandshöhe hier doch sehr.
    Bei nem 56er Rahmen liegt die laut Cube wohl bei 86,7cm…
    Allerdings soll der Rahmen in Höhe 56 ab einer Schrittlänge von 80cm der richtige sein.
    Haben die bei Cube was falsch angegeben oder deute ich da was falsch?
    Über ne kurze Info würd ich mich freuen.

    Danke
    Andreas

    1. Also ich hab gerade mal nachgemessen. Bei meinem 56er Litening Race C:68X Modelljahr 2020 beträgt der Abstand vom Boden zur Oberkante Oberrohr auf Höhe der Tretlagerachse 79cm und auf Höhe hinteres Ende Vorbau 83cm.

      1. Danke für die schnelle Antwort seb.
        Dann scheint Cube mit der Angabe von 86,7cm für die Überstandshöhe doch etwas großzügiger zu messen.
        Ich danke dir für deine Mühe.
        Die Vorfreude steigt!

  3. Hi Baschtl und die anderen da draußen,
    habe gerade mein neues Litening Race abgeholt – und wirklich: in echt sieht das Bike noch knackiger aus, als im Netz.
    Nun aber meine Frage: ich möchte die Newman-Laufräder gegen noch leichtere Aero-Räder tauschen. Auf meinen anderen Bikes liebe ich z, B. die Corima-Räder, die gewichtsmäßig an Lightweight rankommen aber nicht so hart sind. Habt ihr noch alternative Tipps, welche Räder sich für das Litening eignen würden?
    Danke, Michael

    1. Also ich bin mit den Newmen sehr zufrieden. Hab die auch am Crosser. Leicht und stabil. Mit anderen Carbon-Laufrädern hab ich leider keine Erfahrungen.

      1. Danke seb – schau´mer ma. Die Newmen machen wirklich keinen schlechten Eindruck. Heut´hab ich erstmal geackert, um die dünnwandigen Schwalbe One runterzubekommen. Boah – diese Tubeless-Felgen …
        Jetzt kommen Vittoria Corsa drauf. Etwas schwerer, aber sehr haltbar (bin mit den letzten über 8000 km weit gekommen). Dann wollen wir mal sehen, wie sich die Newmen schlagen.

        Viele Grüße
        Michael

  4. Hab mir das Rad gekauft aber bekomme meinen Sattel von Sq lab nicht drauf. Die Klemmung ist sehr merkwürdig und bekommt den Sattel gar nicht richtig zu fassen. Eindeutig schlecht konstruiert. Hoffe, der Händler kann helfen. Bin noch keinen Meter gefahren.

    1. Hi Christoph,
      ich habe das gleiche Problem, ich bekomme meinen Shimano Pro Stealth Sattel in der Klemmung einfach nicht fest.
      Hast Du dein Problem in der Zwischenzeit lösen können?
      An meiner Sattelstütze blättert nach 4 Wochen, in denen ich das Rad habe, auch schon der Lack ab.
      Über eine Rückmeldung wäre ich dankbar.
      Gruß Torsten

  5. Ich würde gern das neue Litening Race kaufen und überlege wegen der Größe sehr intensiv.
    Bin 190cm mit 93/94cm Beininnenlänge.
    Ich mache mir ein wenig Sorgen, ob das okay oder viel zu gestreckt ausfällt bei 592mm Oberrohrlänge mit 120mm Aero Vorbau und 180mm Steuerkopf.
    Kann mir da jemand kompetent helfen??? Danke vorab!

    Die 440mm Breite bei einem Aerorad am Lenker sind mir auch ein Rätsel. Da hätte ich mir eher 420mm gewünscht.

    Liebe Grüße

    1. Einziger Tipp, den ich Dir geben kann: Wenn Du einen Händler gefunden hast, der das Rad da hat bzw. geliefert bekommt, was aktuell wohl nicht einfach ist, dann probier die Grösse(n) unbedingt selbst aus. Alles andere ist Theorie und wenig hilfreich und führt im schlimmsten Fall dazu, dass Du ein Rad kaufst, das Dir dann doch nicht optimal passt.

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