Zwift Racing League – Race 1

Seit heute ist die bislang größte Rennserie auf Zwift am Start. In Zusammenarbeit mit der WTRL Community hat Zwift die Zwift Racing League ausschließlich für Teams organisiert mit wöchentlichen Rennen in diversen Zeitzonen und Leistungskategorien, Aufstieg und Abstieg, Live-Übertragungen auf Youtube, etc. Da simma dabei, nicht zuletzt weil ich in wenigen Tagen mein 5-jähriges Jubiläum auf Zwift feiern kann. Das Regelwerk ist etwas kompliziert, aber mein Team VISION hat ein paar engagierte Fahrer, die das alles organisieren. Bei den ersten beiden Rennen zählt wohl die Durchschnittszeit aller Teamfahrer, danach werden die endgültigen Gruppen eingeteilt und dann gibt es Punkte für die ersten 30 sowie für die ersten 5 bei den jeweiligen KOMs auf der Strecke.

Das erste Rennen heute ging über 51km und 573hm auf der verkürzten Big Foot Hills Runde auf Watopia mit dem Titans Groove Reverse KOM als Ziel. 131 Fahrer waren in meinem Rennen am Start und blieben bis zur ersten Bergwertung nach 15km kompakt zusammen. Obwohl ich mich gut vorne positioniert hatte, flog ich kurz vor dem Kulminationspunkt mit Puls 172 (also kurz vor dem Exitus) aus der Spitzengruppe heraus. Zum Glück bildete sich aber schnell eine Verfolgergruppe, die mit angenehm gleichmäßigem Tempo einige zurückgefallene Fahrer einsammelte und am Schluß um Platz 30 fuhr. Auf den letzten 200m zum Ziel bin ich dann tatsächlich gestorben und kam (vorläufig) auf Rang 34 an. Hat trotzdem Spaß gemacht, denn im Team zu fahren sorgt für mehr Motivation. Nächste Woche steht dann das erste Team-Zeitfahren an. Hab ich schon einige Male gemacht und ist eine ganz spezielle Herausforderung.

RSC Rennrad-Kids Training 15.09.20

Das erst vor wenigen Wochen ins Leben gerufene Rennradtraining des RSC AUTO BROSCH Kempten für Kinder läuft. Sieben Jungs waren heute am Start und mit großer Begeisterung dabei. Auf der 90-minütigen Ausfahrt standen neben Fahren in der Reihe, zwei 2er Sprint-Wertungen und zwei Bergwertungen auf dem Programm, darunter der Schönstadt South Climb, eine Miniaturausgabe von Alp d’Huez über 580m und 53hm mit zwei Serpentinen. Dort hab ich trotz 800 Watt Maximalleistung gegen einen 13-Jährigen den Kürzen gezogen. Time to retire… 😉

Hat aber trotzdem wieder viel Spaß gemacht. Die Begeisterung der Kids fürs Rennradfahren zu sehen ist einfach unbezahlbar. Engagiert Euch in der Nachwuchsarbeit. Es lohnt sich.

Dauertest CUBE Litening C:68 Race 2020 – 2.611 km – 25.584 hm

Nach 1.309 km und 12.878 hm war es so weit: Die SRAM AXS App meldete einen niedrigen Akkustand des Schaltwerks, seltsamerweise erst eine Restlaufzeit von 1-3 Monaten und dann von 6-15 Stunden. Da die LED am Schaltwerk auch rot leuchtete, ging ich kein Risiko ein und hab den Akku vor der nächsten Ausfahrt geladen. Dauerte nur eine gute Stunde. Ein Blick in die Schaltvorgängestatistik der App ergab 7.416 Schaltvorgänge bis dahin. Damit ist die Akkulaufzeit zwar deutlich geringer als bei der Shimano Di2, aber die Ladezeit ist auch erheblich kürzer und vor allem kann man den kleinen Akku einfach ausclippen und in dem kompakten Ladegerät separat überall laden, während man bei der Di2 das ganze Rad mit dem 2m langen Ladekabel an eine (USB)-Steckdose stellen muss. Für den Akku am Umwerfer meldete die SRAM App nach 1.972 km und 19.463 hm sowie 319 Schaltvorgängen eine Restlaufzeit von 1-3 Monaten und die LED am Umwerfer leuchtete rot. Deshalb auch hier kein Risiko und aufgeladen.
Fun-Fact: Da die Akkus identisch sind, verbraucht ein Kettenblattwechsel vorne also über 20-mal mehr Akkuleistung als ein Ritzelwechsel hinten.

Den serienmäßigen CUBE Nuance SL Sattel (185g) habe ich nun doch gegen meinen Lieblingsattel TUNE Speedneedle (92g) getauscht. Der ist schmaler, leichter und ich sitze einfach besser darauf.

Für den serienmäßigen Garmin Lenkerhalter gab es einen Rückruf. Das Ersatzmodell (auf dem Bild oben) hat ein metallisches Inlay, vermutlich für bessere Stabilität. Ich habe aber derzeit eh den CloseTheGap HideMyBell raceday fi Halter mit integrierter Klingel und GoPro-Halterung montiert.


Cube hat das Rad für das Modelljahr 2021 mit einer dezenten Farbänderung und ansonsten technisch unverändert im Programm, aber Dank Mehrwertsteuersenkung aktuell für 4.386,- EUR Listenpreis. Ein vergleichsweise absolut fairer Preis, nur die serienmäßigen TT-Reifen mit dem bescheidenem Pannenschutz würde ich beim Händler abverhandeln.

Fun-Fact: Mehrere Team-Kollegen und Mitfahrer haben glaubhaft bekundet, dass das Rad farblich „in Echt“ besser aussieht, als auf der Webseite. Liegt natürlich in erster Linie an dem Fahrer. 😉

Zweites RSC Kempten Rennrad-Kids Training

Das erste Rennrad-Training vergangene Woche kam gut an, deshalb Teil 2 am 18.08.20, diesmal unter Leitung des RSC-Jugendtrainers Tobi Baur. Hat wieder richtig Spaß gemacht, obwohl ich alle Sprints und Bergwertungen gegen die hochmotivierten und talentierten Jungs verloren habe. Es ist einfach toll zu sehen, wie viel Spaß die Kids daran haben, Rad zu fahren und sich sportlich zu messen.

RSC Kempten Rennrad Kids Schnuppertraining

Radfahren ist die schönste Sportart, die es gibt. Davon ist zumindest der RSC Kempten überzeugt. Gleichwohl gestaltet sich die Nachwuchsarbeit schwierig: Dopingskandale haben das Radsport-Image beschädigt, die Sportausrüstung ist nicht billig und der Straßenverkehr nicht ungefährlich, aber viele Radsportvereine arbeiten trotzdem unermüdlich daran, Kinder und Jugendliche für den Radsport zu begeistern. Der RSC Kempten hat in den vergangenen Jahren eine stetig wachsende Anzahl interessierter MTB-Kids ab 5 Jahren begeistern können und bietet aktuell für die älteren auch ein „Schnuppertraining“ auf dem Rennrad an. Heute fand das erste Training statt und ich durfte unseren Jugendtrainer Jan Konrad unterstützen. Nach einem kurzen Radcheck und einer Einweisung in das Verhalten und die Zeichensprache in einer Rennradgruppe übten wir das Gruppenfahren in Einer- und Zweierreihe sowie die Kurventechnik auf verkehrsarmen Nebenstraßen südlich von Kempten. Kilian, Jakob und Felix waren konzentriert bei der Sache und es war beeindruckend, wie schnell und selbstverständlich die Jungs die Anweisungen und Tipps übernahmen und umsetzten. Davon können sich diverse Erwachsene eine Scheibe abschneiden. Machte richtig Spaß und ich kann nur jeden ermuntern, sich in der Nachwuchsarbeit zu engagieren.

RSC-Tour zum Pfänder

Der 1.062 m hoch gelegene Pfänder gehört zu den Allgäuer Alpen und liegt am Ostende des Bodensees. Er gilt als „Hausberg“ von Bregenz, liegt jedoch großteils auf dem Gemeindegebiet von Lochau. Mit seiner einzigartigen Aussicht auf den Bodensee und auf 240 Alpengipfel ist er der berühmteste Aussichtspunkt der Region (Wikipedia).

Der Berg ist regelmäßig im Programm der Samstags-Rennrad-Touren des RSC AUTO BROSCH Kempten. Heute leitete uns RSC-Tourenfachwart Eugen bei Traumwetter über verkehrsarme Nebenstraßen von Kempten, das Kürnachtal, Wangen und das Leiblachtal nach Bregenz. Auf dem 6km langen Anstieg mit knapp 600hm von Lochau hinauf zum Pfänder zog sich das illustre 14-köpfige Teilnehmerfeld vom U19-Nachwuchsfahrer, über einen Elite-Amateur, einem mehrfachen Deutschen Meister der Senioren im Schwimmen, bis zum 60-jährigen Hobby-Fahrer wie nicht anders zu erwarten etwas in die Länge, aber die Truppe blieb ansonsten kompakt beieinander. Nach gut 100km kehrte der Großteil der Gruppe in einem Biergarten in Röthenbach ein, während ich mit K1 und drei weiteren Watt-Monstern direkt nach Hause fuhr.

Top-Tour und Top-Panorama!

RSC Ausfahrt zur Toniskopf Alpe

Die Tourenabteilung des RSC Kempten veranstaltet jeden Samstag eine Ausfahrt für Rennradfahrer bzw. Mountainbiker (im Herbst). Wechselnde Guides führen die Gruppe auf Nebenstrecken zu den schönsten Spots im Allgäu. Mitfahren kann jeder, die Touren gehen über 3-5 Stunden und sind durchaus anspruchsvoll. Wer möchte kann zwischendurch miteinkehren. Heute am 01.08.2020 war Markus der Guide und er hatte ein tolle Tour ins Lochbachtal ausgearbeitet, ein relativ unbekanntes Tal zwischen dem Riedbergpass und Rohrmoos. Nach der Anfahrt über den Widdumer Weiher, Immenstadt, Burgberg, Sonthofen, Altstätten, Schöllang und Rubi lotste Markus uns ortskundig durch Oberstdorf und über das Breitachtal nach Tiefenbach. Kurz danach vor dem Hirschsprung begann der gut 8 km lange Anstieg durch das Lochbachtal zur 1.302 m hoch gelegenen Toniskopf Alpe. Anfangs mit bis zu 16 Prozent Steigung für Rennradfahrer je nach Übersetzung recht sportlich, oben hinaus wurde es dann zum Glück flacher. Während der Großteil der elf Teilnehmer nun eine verdiente Einkehr vornahm, fuhr ich mit unseren zwei U19-Rennfahrern Linus und Matthias gleich wieder ab und über die Hörnerdörfer zurück. Bei diversen Ortsschildsprints zog ich zwar wie nicht anders zu erwarten regelmäßig den Kürzeren, aber die jungen Burschen hatten ihren Spaß. In Waltenhofen schauten wir noch bei der neuen Wildrad-CUBE-Filiale vorbei, die heute eröffnet hat: Großzügige Räumlichkeiten mit dem kompletten CUBE-Angebot und kompetenten Beratern. Ein Besuch dort lohnt sich auf jeden Fall.

Dauertest CUBE Litening C:68 Race 1.149 km – 11.084 hm

So, das ging schnell. Druckverlust am Hinterrad nach der dritten Ausfahrt und 224 km / 2.241 hm. Bei genauerer Betrachtung wies der Schwalbe Pro One TT 25mm Reifen (200g) in der Mitte der Lauffläche einen ca. 3mm schräg verlaufenden Cut auf, der durch den Mantel ging und den verbauten Schwalbe No. 20 Extralight Schlauch (88g) in Mitleidenschaft gezogen hat. So gut der Schwalbe Reifen auch rollen mag, ich brauche stabiles Material. Deshalb flugs an beiden Laufrädern Mantel und Reifen getauscht. Jetzt rollen Conti GP 5000 in 28mm Breite (230g) und tubolito Schläuche (44g) auf den Newmen Felgen.

Wer Interesse an einem neuwertigen, nur 224 km auf dem Vorderrad gelaufenen Schwalbe Pro One TT 25mm Reifen hat: Bitte melden, gebe ihn günstig ab. 🙂

Die schwarzen Seitenwände der Contis sehen nebenzu bemerkt auch noch besser aus, als die hellbraunen Seitenwände der Schwalbe und der Austausch brachte trotz der größeren Reifenbreite dank der tubolitos auch noch einen Gewichtsvorteil von insgesamt ca. 60g ein. Die 28er Contis passen übrigens einwandfrei durch Gabel und Rahmen, vermutlich wären sogar Reifen in 32mm Breite möglich.

Interessanterweise verbaut Cube bei allen drei anderen Lightning Modellen die 40g schwereren Schwalbe Pro One Reifen mit deutlich besserem Pannenschutz und nur beim Litening C:68 Race die TT-Version, vermutlich aus Gewichtsgründen, um das Gesamtgewicht trotz der schwereren SRAM Force e-Tap AXS Gruppe etwas zu drücken. Aber hey, was sind 80g, wenn der Reifen so lapprig und dünn ist, dass er nur für Zeitfahren zu gebrauchen ist?

Den serienmäßigen Garmin-Mount habe ich durch einen CloseTheGap HideMyBell fi Mount und den optionalen GoPro Style Adapter ersetzt. Mit dem Discount Code raceday aktuell 20% günstiger erhältlich. Das Teil hat den Vorteil, dass man zusätzlich eine Klingel unter dem Garmin verbaut hat und mit dem Adapter zusätzlich eine GoPro oder ein Licht mit GoPro Adapter montieren kann, was in Anbetracht der flachen Lenkereinheit ansonsten nicht möglich ist.

Ansonsten läuft die Möhre nach 13 Einheiten bislang tadellos. Immer noch mit der ersten SRAM Batterie-Ladung. Und ständig muss ich mir anhören, dass das Rad besser aussieht als auf Bildern online. Liegt sicher am Fahrer. 😉

Dauertest CUBE Litening C:68 Race

Neuer Hobel im Dauertest: das 2020er CUBE Litening C:68 Race, CUBEs erstes Aero-Bike mit der SRAM Force eTap AXS Gruppe. SRAM Premiere für mich. In den 80ern bin ich Campagnolo am Rennrad gefahren und danach nur noch Shimano, SRAM bisher nur am MTB. Sehr gespannt war ich auch auf den Vergleich zu der elektronischen Shimano Ultegra Di2-Schaltung an meinem alten Rennrad und am Crosser.

Das Rad kam in RH 56 im Originalzustand mit ehrlichen 7,73 kg (ohne Pedale und Anbauteile) bei einer Werksangabe von 7,7 kg in der glänzenden grauen CUBE Team-Lackierung mit rot/blauen Akzenten, perfekt eingestellt von Wildrad in Wildpoldsried. Es sieht verdammt schnell und clean aus, nur die integrierte Lenker/Vorbau-Kombination wirkt auf den ersten Blick etwas klobig. Dafür sind an dem Rad überhaupt keine Kabel zu sehen. Nachteil der internen Kabelführung ist ein recht eingeschränkter Lenkereinschlag, d.h. der Wendekreis beim Rangieren ist groß. Im Fahrbetrieb wirkt er sich nicht aus.

Für die Schaltung gibt es eine SRAM AXS App. In der IOS-Version lassen sich damit die Akkustände der Schalthebel, des Umwerfers und des Schaltwerks auslesen, sowie die Funktionen der Schalthebel und die Schaltpräferenzen programmieren. Vorteil gegenüber der Shimano Di2: Die SRAM Komponenten kommunizieren direkt per Bluetooth mit dem Handy, während man bei Shimano noch das ca. 70,- EUR teure EW-WU111 Zwischenstück benötigt. Gleiches gilt für die Anzeige der Gangkombination auf dem Garmin oder Wahoo-Computer. Nachteil der SRAM AXS: Während man bei der Di2 nur einen Akku für das ganze System hat, dessen Ladezustand sich per Radcomputer oder mit einem Lämpchen an der Di2-Unit ablesen lässt, hat man bei der AXS vier Akkus: je einen in den Schalthebeln (Knopfbatterien) und je einen baugleichen für Umwerfer und Schaltwerk. Der Garmin bietet bei der AXS aber nur ein Datenfeld „Gangsensorbatterie“ an. Welcher Akku da genau angezeigt wird, weis ich noch nicht genau. Angeblich soll es jeweils der Akku mit dem geringsten Ladezustand sein. In den Sensoreinstellungen lassen sich unter Info alle vier Akku-Komponenten einzeln aufrufen. Hier steht bei mir aktuell unter Akkuzustand jeweils „Neu“. Das bedarf noch einer längeren Beobachtung.

In der Funktionsweise unterscheiden sich die SRAM- und Shimano-Schalthebel deutlich. SRAM ist simpel, Shimano komplizierter, aber dafür umfangreicher konfigurierbar. Was mir bei der SRAM nicht so gefällt, ist der Umstand, dass zum Wechsel des Kettenblatts beide Schalthebel gedrückt werden müssen. Bei Shimano reicht dafür ein Finger einer Hand aus. Was ich bei der SRAM auch sehr vermisse sind die Shimano-Buttons auf dem Höcker des Schaltgriffs. Da ich gerne mit den Händen auf den Bremsgriffen fahre, hatte ich mir bei der Di2-Schaltung das Rauf- und Runterschauten der Kassette zusätzlich auf die Buttons unter die Höcker gelegt, was ein schnelles Schalten durch bloßen Daumendruck ohne Veränderung der Griffhaltung ermöglicht. Bei der SRAM muss man immer mit dem Mittel-Finger auf der Schalthebel drücken. Dauert länger und ist umständlicher, aber letztendlich ein Luxusproblem. Was die Schaltperformance angeht, konnte ich bislang keinen großen Unterschied zwischen Shimano und SRAM feststellen. Shimano schaltet vielleicht einen Tick geschmeidiger.

Wie fährt sich das Rad? Geil-O-Mat. Das Teil rockt. Sehr steif aber nicht unkomfortabel. Jedes einzelne meiner kümmerlichen Watt scheint direkt in den Vortrieb zu gehen und bei höherer Geschwindigkeit jenseits der 30km/h rollt der Hobel bei gleicher Leistung einfach schneller. Bei der ersten Ausfahrt hat er gleich 8 KOMs abgegriffen. 🙂

Sehr angenehm zu greifen ist die 6 cm flache Auflage des Lenkers in der Oberlenkergriffhaltung. Die serienmäßigen Schwalbe Pro One TT Reifen in 25mm Breite sind zwar super leicht und rollen bombastisch, großes Vertrauen in die Pannensicherheit habe ich allerdings nicht. Hier werde ich wohl bald auf die 28mm Conti GP 5000 umrüsten, die gerade noch durch Gabel und Kettenstreben passen müssten. Die superleichten Newmen Advanced SL R.38 Carbon Laufräder kenne ich schon aus meinem Crosser und auch in diesem Rad bestätigt sich, dass leichte Laufräder beim Fahren und insbesondere beim Beschleunigen sehr viel mehr ausmachen als leichte Rahmen und sonstige starre Anbauteile. Der CUBE Natural Fit Nuance SLT Road Sattel fühlt sich überraschend angenehm an und bleibt erst mal dran. Die serienmäßige Garminhalterung für die Vorbau/Lenkereinheit ist so gestaltet, dass der Edge 530 perfekt auf gleicher Höhe wie der Vorbau sitzt. Leider lassen sich darunter keine anderen Tools (GoPro, Licht etc.) montieren.

Solid Sprint

Nathan Guerra, US MTB-Pro und Zwift Legende, kommentiert seit 5 Jahren live gestreamte Rennen auf der führenden Indoor-Plattform. Sein „Good morning, good evening, good afternoon“ Intro ist mittlerweile schon legendär. Zusammen mit dem amerikanischen Racing Announcer Dave Towle moderiert er derzeit die „3R & Wahoo Ride Real Race Series“, eine 7-Etappen Rennserie, bei welcher sich die Gesamtwertung nach der Gesamtzeit richtet und nicht nach Punkten oder Platzierungen. So wie bei richtigen Etappenrennen outdoor. Für Nathans Team VISION fahre ich seit Beta-Tagen auf Zwift und eigentlich sollte er wissen, dass ich alles Andere als ein Sprinter bin. Aber ich nehme es ihm nicht übel, dass er mir im vierten Rennen der Serie am 09.06.20 die Fähigkeit, einen „Solid Sprint“ abzuliefern, unterstellt hat. Letztendlich reichte es zwar wenig überraschend nur für Platz 10 von aus einer 29-köpfigen Spitzengruppe der 115 Starter, aber in der Gesamtwertung der B-Klasse hab ich mich auf Platz 4 vorgearbeitet.